"kein beruf, sondern eine berufung."

Mich persönlich hat die Fotografie durch den Einsatz von Objektiven ohne Autofokus gelehrt, mein Umfeld bewusster und genauer wahrzunehmen, den Alltag mehr wertzuschätzen, und auch mehr zu genießen.
Ich habe erkannt, dass hochwertige Motive nicht zwangsläufig (allerdings auch nicht unbedeutend im Anteil) eine Frage der technischen Ausstattung, sondern der Gefühlslage und des fotografischen Auges sind, und die schönsten Motive in unserem alltäglichen Leben versteckt sind, die nur darauf warten, aufgenommen und geteilt zu werden.


Mein Bestreben ist es daher, das Wesentliche in den Momenten, die ich fotografiere, zu sehen, und mit all meinen Fähigkeiten herauszuheben, damit auch andere die Schönheit des Momentes genießen können, und ein höheres Bewusstsein zu schaffen, für das Leben, und die vielen, schönen Details, die es birgt.

 

Insbesondere heute, wo durch die schnell fortschreitende Digitalisierung viele Menschen die Möglichkeiten haben, sich fotografisch zu engagieren, wird immer dringlicher die Frage laut, wofür man Fotografen eigentlich überhaupt noch braucht.


In meinen Augen ist es oftmals (leider), wie oben schon angedeutet, auch die Frage der Ausstattung, die heutzutage eine Rolle spielt, eine viel größere jedoch die Einstellung, die man vertritt, und die Bereitschaft, auch für diesen Traum Opfer zu bringen, oder sich selbst  in seinen Wünschen und Träumen zurück zu stellen.


Man muss bereit dafür sein, auch mal im Dreck zu kriechen, oder harte Sparmaßnahmen zu ergreifen, um sich gutes Equipment leisten zu können, das funktioniert, wenn es drauf ankommt.

"nicht nur sehen, sondern beobachten."

Man muss Frustrationen hinnehmen, wenn es nicht geklappt hat, wie man es sich erhofft hat.

Doch am Ende wird man dafür belohnt, mit der Fähigkeit, nicht nur sehen, sondern beobachten zu können, wahrzunehmen, zu erkennen.